Erdexpansion
Die Theorie vom wachsenden Erdball
Das vom Autor in "Irrtümer der Erdgeschichte" diskutierte Modell der Expansion (Volumenvergrößerung) der Erde als Alternative zum Plattentektonikmodell wird auf der Homepage der TU Berlin neu diskutiert.
Als einer der Begründer der Expansionshypothese (1933) gilt der Geophysiker Ott Christoph Hilgenberg (1896-1976), unterstützt zuletzt von S.W. Carey (1976) und E.E. Milanovsky (1983).
Die sich weltweit vermehrenden Funde von Dinosauriern haben dazu geführt, dass immer mehr Dinosaurier auf „falschen“ Kontinenten gefunden werden, wie z. B. der angeblich nur in Nordamerika beheimatete Allosaurus in Europa (Portugal) oder die in Euramerika (= Europa und Nordamerika als verbundener Kontinent) beheimateten Verwandten von Tyrannosauriern, die abelisauriden Therpoden auf Madagaskar, das schon seit 150 bis 180 Millionen Jahren eine Insel sein soll, sowie Indien, das zu damaliger Zeit auch eine Insel gewesen sein soll. Wie kommen diese Tiere auf derart südlich gelegene Inseln, wenn die Verschiebung der Kontinente schon weit fortgeschritten sein soll.
Im „Dinosaurier Handbuch“ wird erstmals ausführlich diskutiert, das immer mehr Funde von Dinosauriern dem Zeitablauf von der Verschiebung der Kontinente widersprechen. Immer mehr Funde von bestimmten Dinosaurier-Arten, die – wie heutzutage Automodelle in einem Jahrgangskalender – fest in die geologische Zeitskala fixiert und platziert sind, widersprechen der plattentektonischen und geologischen Zeitskala. Die Dinosaurier-Paläogeographie führt zu stark verkürzten Zeitaltern des Erdmittelalters (Mesozoikum).
Der Autor Dipl.-Ing. Hans-Joachim Zillmer untersucht in "Irrtümer der Erdgeschichte" und im "Dinosaurier Handbuch" die Widersprüche der Plattentektonik-Theorie. Fazit: Die für diese Theorie erforderlichen Subduktionszonen existieren nicht. Sie sind aber zwingend erforderlich, falls das geophysikalische Modell von einem konstanten Erdumfang bzw. Erddurchmesser richtig sein, nachdem man früher eher glaubte, dass eine abkühlende glutflüssige Erde sich eher zusammenziehen müsste. Die dritte Möglichkeit, die Vergrößerung des Erddurchmessers, wird noch von den meisten Geophysikern abgelehnt. Das führt dazu, dass dieses vor 70 Jahren von Hilgenberg an der TU Berlin vorgestellte Erdexpansionsmodell gar nicht untersucht wird. Da sich unter Zugrundelegung dieser Theorie jedoch die Widersprüche der Plattentektonik-Hypothese aufheben und auch der Mythos von den "Subduktionszonen" nicht benötigt wird, beginnt ein Umdenkungsprozess. Die TU Berlin veranstaltet daher eine Tagung mit internationaler Beteiligung und dem Autor Zillmer, bei der u.a. die wichtige Frage erörtert wird: welcher Prozess ist für das Wachsen der Erde verantwortlich. Denn da es hierfür bisher keine Lösung gibt, wurde die Theorie von der Erdexpansion nicht beachtet. Eine von möglicherweise mehreren Ursachen wurde als Drainageschalen-Theorie des Autors in "Irrtümer der Erdgeschichte diskutiert.
Fakten in:
"Irrtümer der Erdgeschichte": Diskussion der Widersprüche in der Theorie der Plattentektonik und Diskussion der Alternativen mit der wahrscheinlichsten aller Lösungen: Erdexpansion. Als einer der Begründer der Expansionshypothese (1933) gilt der Geophysiker Ott Christoph Hilgenberg (1896-1976), unterstützt zuletzt von S.W. Carey (1976) und E.E. Milanovsky (1983). Näheres dazu in "Irrtümer der Erdgeschichte" Seite 121ff., wo auch ein neu entwickeltes Modell für den "Antrieb" der Volumenerweiterung vorgestellt wird:
die Drainageschalen-Theorie des Autors
"Dinosaurier Handbuch": Erstmals wird in diesem Buch die "Dinosaurier-Paläogeographie" diskutiert, denn Funde von Exemplaren derselben Dinosaurier-Arten auf verschiedenen Kontinenten widerspricht dem durch die Geophysiker propagierten Zeitlauf der Plattentektonik
Verlautbarung der TU Berlin (Presseabteilung):
70 Jahre Hilgenberg: Von Gravitation und Äther
Die Theorie "Vom wachsenden Erdball" - ein Tabu
Der gläserne Paläo-Globus von Klaus Vogel demonstriert
das Ausmaß der weltweiten Erdexpansion |
Wir alle haben gelernt, dass die Schwerkraft eine Anziehungskraft ist. Das ist falsch, schreiben jetzt Physiker in einem Buch über "Pushing Gravity": »Die Schwerkraft entsteht durch Druck. Wir werden auf die Erde gedrückt und nicht von ihr angezogen.« Was sollte uns aber auf die Erde drücken? »Der Äther«, sagten die Alten um Aristoteles und nannten ihn altgriechisch »der Leuchtende«. |
Für mehr als 2000 Jahre galt der Äther als eine der Grundsubstanzen des »Chaos« und der »Weltseele«, die den Weltraum erfüllt und jeden Körper durchdringt. Ende des 18. Jahrhunderts haben bereits N. F. de Duillier und G. L. Lesage eine Gravitationstheorie auf der Basis des Äthers vorgeschlagen. Selbst Newton, Faraday, Maxwell, Lorentz und viele andere waren von seiner Existenz überzeugt. 1881 und 1887 führten dann aber Michelson und Morley Experimente zum Nachweis des Äthers durch, die - wie wir heute wissen - aus apparativen und messtechnischen Gründen keinen Nachweis liefern konnten. Später klappte dann der Äther-Nachweis mehrmals, doch zu spät. Der Zug gegen den Äther war bereits 1905 für die nächsten 100 Jahre abgefahren. Was war geschehen?
Albert Einstein hatte seine Relativitätstheorie vorgestellt und den Äther dabei für entbehrlich erklärt. Sein späterer Einwand, ein Äther müsse wohl doch existieren, wurde wissenschaftlich nicht zur Kenntnis genommen. Inzwischen erweist sich die Relativitätstheorie in den Augen vieler Wissenschaftler als fortschrittshemmend, denn die Physik hat aufgehört, praktisch erforderlichen Detailfragen nachzugehen. Sie betreffen zum Beispiel das Zustandekommen von elektrischen und magnetischen Feldern, die Entstehung von Gravitation oder das Auftreten der Masseträgheit. Auf physikalischen Kongressen werden für das Verständnis unseres Kosmos wichtige Faktoren in einem Wust von mathematischen Formeln abgehandelt, ohne dass sich für Praktiker der Eindruck ergibt, die Wissenschaft käme wirklich einen Schritt weiter. Die Folgen sind fatal.
Die meisten Geowissenschaftler müssen die Vorgaben der Teilchenphysik blind respektieren. Was bleibt ihnen übrig. Wenn diese aber falsch sind oder mangelhaft bleiben, wie soll dann die Entstehung und Entwicklung der Erde richtig gedeutet werden können? ¬- Dann wird eine weltweit sichtbare Expansion der Erde einfach nicht wahrgenommen, weil eben »nicht sein kann, was nicht sein darf«. Erdbeben und Vulkanismus bleiben dann unverstandene Naturgewalten. Um weiterzukommen, muss zuvor eine Bringschuld der Physik angemahnt werden.
Die TU Berlin und ihre Vorgängerin - die TH - dienten 50 Jahre lang einem genialen Wissenschaftler als Forschungsheimat: Ott Christoph Hilgenberg (1896-1976). 2001 berichtete "TU intern" mehrmals. Vor 70 Jahren veröffentlichte er seine inzwischen berühmt gewordene Schrift "Vom wachsenden Erdball", in der er den Äther als Ursache für den Massenzuwachs der Erde vermutete. 1937 reichte er als konsequente Fortsetzung seiner Forschung eine Dissertation ein zum Thema "Über Strömungsversuche mit Senken und Quellen, die das Wesen der Schwerkraft grundlegend erklären". Die Arbeit wurde abgelehnt, weil ihr eine Äthertheorie zugrunde lag, die es nicht mehr geben durfte. Vermutlich zu Unrecht, wie sich jetzt herausstellen könnte.
Die neu entfachten weltweiten Diskussionen über Neutrinos, Neutrino-Äther, Neutrino-Power, Neutrino-Masse und die Vergabe des Nobelpreises für Physik 2002 lassen das jedenfalls nicht mehr als Utopie erscheinen.
Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Jacob,
Inst. f. Angew.Geowissenschaften
Colloquium in honour of
Ott Christoph HILGENBERG
New Concepts in Global Tectonics
Karl-Heinz JACOB, Technical University of Berlin
Report on the Colloquium in honour of Ott Christoph HILGENBERG (1896 – 1976),
held in May 2001 in Lautenthal / Germany
Title: Earth Expansion - a Misjudged Geoscientific Theory ?
Abstract
Hilgenberg worked in Berlin for 50 years. He dedicated his experimental work and geological research exclusively to the scientific proof and demonstration of the existence of the "growing earth".
Hilgenberg´s paper "About the growing earth", Berlin 1933, is today better known in New Zealand and other remote territories than in Germany. The name Hilgenberg and his life work were in danger of falling into oblivion.
Who was Hilgenberg?
Hilgenberg was an engineer for mechanical construction and electrical engineering. From 1924-1928 he worked in Texas/USA together with geologists and geophysicists in the oil exploration. During his work he observed the fact that there were many open questions in the geological exploration with regard to the petro-physical and tectonic behavior of rocks, which can be solved only experimentally.
For nearly 50 years, Hilgenberg worked and experimented in Berlin-Charlottenburg, mostly at the Institute of Geology and Palaeontology in cooperation with the geologists QUIRING and ZEIL .
The geological professional community, however, did not check Hilgenberg´s petro-physical, palaeo-geographical and geophysical work, but did follow uncritically the world-wide trend of the theory of plate tectonics with subduction zones.
Giancarlo SCALERA in Rome reconstructed HILGENBERG´s early Palaeo globes from 1933. The globes are now exhibited as a loan in the main building of the TU Berlin and remind of O.C. HILGENBERG and his contributions to the proof of the existence of earth expansion.
|